Langlebige Solar-StraßenleuchtenFür die Stromversorgung und einen stabilen Untergrund sind Solaranlagen auf ländliche Straßen angewiesen. Die Wahl eines Standorts für Solarstraßenbeleuchtung ist nicht so einfach wie die Auswahl einer beliebigen freien Fläche. Drei wichtige Faktoren müssen berücksichtigt werden: Sonneneinstrahlung, Geologie und Umwelt, die jeweils ihre eigenen Anforderungen stellen.
Das erste Thema, über das wir heute sprechen werden, ist das Sonnenlicht.
Die solarbetriebene Straßenlaterne bezieht ihren Strom von einem Photovoltaikmodul. Die Sonneneinstrahlung beeinflusst direkt, wie gut die Batterien geladen werden und wie lange sie an bewölkten oder regnerischen Tagen leuchten. Die wichtigsten Voraussetzungen sind: freie Sicht, ausreichend Sonnenlicht und genügend Zeit.
Zunächst sollten Sie überlegen, wie lange die Sonne scheint. Photovoltaikmodule benötigen mindestens vier Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag, um optimal zu funktionieren. Reicht diese Zeit nicht aus, kann es selbst mit einem großen Akku zu Problemen wie unvollständiger Ladung und weniger als drei Stunden Licht an bewölkten oder regnerischen Tagen kommen. Ein Kunde vom Land bestand darauf, Straßenlaternen unter dem Dachvorsprung anzubringen, da dies angeblich vor Regen schützen würde. Doch weniger als zwei Monate nach der Installation beschwerte er sich, was bedeutete, dass die Laternen versetzt werden mussten und zusätzliche Kosten für Material und Arbeitsaufwand entstanden.
Zweitens sollten Sie Hindernisse vermeiden. Dazu gehören nicht nur bereits vorhandene große Bäume, hohe Gebäude und Strommasten, sondern auch zukünftige Einflüsse. Beispielsweise können junge Bäume in der Nähe, sobald sie in drei bis fünf Jahren zu großen Bäumen herangewachsen sind, das Sonnenlicht blockieren. Auch Torbögen an Dorfeinfahrten und Anschlagtafeln können zu unterschiedlichen Tageszeiten Schatten werfen. Außerdem sollte über und um die Photovoltaikmodule herum ein Freiraum von mindestens 1,5 Metern vorhanden sein, damit Straßenlaternen und Äste diese nicht verdecken und somit die Stromerzeugung beeinträchtigen können.
Ein guter Tipp ist, die Gegend zwei bis drei Tage hintereinander mittags zu beobachten und die Veränderungen der Schatten zu notieren. So stellen Sie sicher, dass es während der stärksten Sonneneinstrahlung keine Hindernisse gibt. Das ist wesentlich zuverlässiger als einfach nur Stangen aufzustellen.
Standortumgebung
1. Geologie und Tragfähigkeit: Der Standort für die Solarstraßenlaterne muss auf festem, tragfähigem Untergrund liegen. Er sollte nicht in Gebieten mit weichem Schlamm, unterirdischen Hohlräumen oder Überschwemmungsgefahr errichtet werden. Bei großen Anlagen wie Hochmastleuchten muss die Tragfähigkeit des Bodens sorgfältig geprüft werden. Ist sie nicht ausreichend, muss ein Betonfundament gegossen werden, um ein Umkippen zu verhindern.
2. Entwässerung und Topografie: Flache Flächen sind besonders wichtig. Bei Hanglagen muss der Hang geschützt oder der Installationswinkel angepasst werden. Achten Sie auf eine freie Entwässerung, damit sich kein Wasser staut und die Anlagenteile korrodiert.
3. Nahegelegene Einrichtungen: Achten Sie bei Standorten entlang der Straße darauf, dass diese nahe am Rand von Fahrspuren für Kraftfahrzeuge und Fußgänger liegen und einen sicheren Abstand zu Fußgängerwegen einhalten. Vermeiden Sie Grünflächen und Feuerwehrzufahrten in Gewerbegebieten und Wohngebieten, um die ungehinderte Durchfahrt für Rettungsdienste und den täglichen Verkehr zu gewährleisten.
Halten Sie außerdem mindestens 3 Meter Abstand zu Hochspannungsleitungen und mindestens 1 Meter zu unterirdischen Leitungen wie Gasleitungen und Glasfaserkabeln. Um Schäden während der Bauarbeiten zu vermeiden, informieren Sie sich im Vorfeld über die Lagepläne der unterirdischen Leitungen. Zum Schutz der Öffentlichkeit meiden Sie Orte mit Brand- oder Explosionsgefahr, wie Tankstellen und Lagerhallen mit gefährlichen Chemikalien. Installieren Sie außerdem keine Anlagen an gefährlichen Orten wie Flüssen und Stauseen. Die Standortwahl muss den örtlichen Bau-, Verkehrs- und Energieversorgungsvorschriften entsprechen. Holen Sie die erforderlichen Genehmigungen ein, um sicherzustellen, dass der Installationsort kein öffentliches Land beansprucht oder das Stadtbild unrechtmäßig beeinträchtigt.
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Veröffentlichungsdatum: 08.04.2026
